Labels

Posts mit dem Label Textschnipsel werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Textschnipsel werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Donnerstag, 12. April 2012

P.

überall bist du, immer.
bist zurückgekehrt, bleibst.
nicht ständig neben mir, aber in mir.
dein zuhause, mein kopf.
deine wohnung, mein herz.
mietfrei.

Samstag, 17. März 2012

sehnsuch - so sehr, dass es weh tut.
ich vermisse P.; ich will in dem sommerferien unbedingt zu besuch ins ferienlager fahren. notfalls alleine. ich weiß zwar nicht, ob er als betreuer mitfährt, aber das lässt sich a rausfinden....
eigentlich wollte ich zu diesem zeitpunkt dünn sein, bisher siehts leider nicht danach aus; ich bin fetter den je. aber egal, also eigentlich nicht, aber im moment.

morgen gehts mit meiner mutter zu nem turnier, zugucken. dressur und (der eingetliche grund warum wir hingehen) volti. ich liebe volti.
für die, die nicht wissen, was das ist: da turnen menschen (bis zu 3 gleichzeitig) auf einem pferd rum, das im kreis rennt :D

nächste woche lese ich zwei meiner texte vor. wir haben von der schule aus so eine veranstaltung. ich hoffe nur, dass meine mutter nicht auf die idee kommt da hingehen zu wollen. ich habe kein problem damit, wenn "fremde" mir zuhören, aber nicht meine mutter.
außerdem habe ich bis jetzt das problem, dass ich bei dem einen text jedes mal fast losheule, schon blöd irgendwie; ich hoffe ich krieg das noch irgendwie in den griff...
nebenbei schriebe ich in der woche noch erdkunde, bio, und nen mathetest. die beiden arbeiten dürfen relativ locker werden, mathe kann ich garnicht. aber egal, geht ja nicht mit in mein abischnitt ein oder so... :D
-nächsten sonntag geht es dann endlich in die sonne. nach portugal :)

Sonntag, 26. Februar 2012

Glücksmoment


Ich drehe mich im Kreis, den Kopf in den Nacken gelegt, die Arme ausgebreitet. Immer weiter und weiter. Regentropfen fallen auf mein Gesicht. Ich lache, zuletzt habe ich mich so gedreht als ich 5 Jahre alt war - unbeschwert war, mir keine Gedanken machte was andere über mich dachten. Der Regen scheint alle Probleme, alle Wut, alle Gedanken fort zu spülen. Eine angenehme Leere bleibt zurück. Ich drehe mich immer schneller, so ähnlich muss sich fliegen anfühlen. Fernab von jeglichen Beobachtern. Schwerelos, losgelöst, frei. Wie ich die Vögel um dieses Gefühl beneide. Meine Umgebung verschwimmt, die grüne Wiese verschmilzt mit dem grauen, wolkenverhangenen Himmel. Alles um mich herum ist unwichtig, in diesem Moment des Glücks.  

Mir wird schwindelig, ich stolpere über meine Füße, falle auf die nasse Wiese. Alles dreht sich, ich schließe die Augen. Fühle den Boden unter mir, atme. Nach einer Weile merke ich, wie der Regen weniger wird. Der Moment ist vorbei.
Ich öffne die Augen, blinzle. Die Wolken haben sich aufgelöst und die Sonne scheint in mein Gesicht. Alles um mich herum glitzert, noch feucht vom Regen, wie verwandelt. Ein Lächeln schleicht sich auf meine Lippen. Heute ist ein guter Tag.

Sonntag, 19. Februar 2012

If I forgot who I am, would you please remind me?

I watched you sleeping quietly in my bed
You don't know this now but there's some things that need to be said
And it's all that I can hear, It's more than I can bare
 
What if I fall and hurt myself?
Would you know how to fix me
What if I went and lost myself?
Would you know where to find me
If I forgot who I am,
Would you please remind me oh?
Cause without you things go hazy
Rosi Golan ft. William Fitzsimmons - Hazy

Sonntag, 29. Januar 2012

Mercedes & Monopoly

Er war am Ende, innerhalb eines kurzen Moments schien sein ganzen Leben sinnlos & leer geworden zu sein.
 In der Nacht war er bei einem Kumpel gewesen. Eigentlich wollten sie zu einer Abi Party ein paar Orte weiter, aber dann hatten sie sich dagegen entschieden und stattdessen Fifa gespielt.
 Nun bereute er es. Vielleicht wäre alles anders gekommen wenn er da gewesen wäre, vielleicht hätte er als er am nächsten Morgen nicht diese schreckliche Nachricht erfahren. Vielleicht würde sein bester Freund, Mark, noch leben….

Immer wieder musste er an ihn denken, daran, wie sie vor ein paar Jahren mit einigen anderen Monopoly gespielt hatten. Sie hatten sich um jede Straße gestritten, als würde es wirklich darum gehen wer sie besitzen würde.  Er musste an das gemeinsame Fußballtraining denken, an Marks 18. Geburtstag vor 20 Tagen. An die Nächte im Sommer die sie mit einigen anderen am Baggersee verbracht hatten. Daran wie Mark ihm davon erzählte, dass es sein großer Traum war später einmal einen Mercedes Benz zu fahren.
Und jetzt sollte das alles einfach vorbei sein?

Das konnte er nicht glauben, Mark konnte nicht tot sein. Ein anderer 18-jähriger war auf dem Rückweg von der Abi Party mit seinem Auto gegen einen Baum gefahren, irgendjemand. Eine fremde Person, die er nicht kannte, aber doch nicht sein bester Freund.
Aber da war der Anruf von Marks Mutter und der Bericht auf der Internetseite der Zeitung, er kannte ihn bereits auswendig. Hatte nach Anzeichen für einen Irrtum gesucht, hatte immer wieder gehofft sich verlesen zu haben. Bestimmt war der Fahrer nicht tot, sondern so wie die vier anderen Jungs, die mitgefahren waren, nur schwer verletzt.
Jedes Mal war er enttäuscht worden, hatte die Worte gelesen „Für den 18-jährigen eingeklemmten Fahrer kam nach diesem Unfall jede Hilfe zu spät. Er starb in dem Auto-Wrack und musste von Mitgliedern der Feuerwehr geborgen werden“.  Irgendwann hatte er es nicht mehr ausgehalten, diese Worte immer wieder zu lesen. Stattdessen hatte er  YouTube geöffnet und „ihr“ Lied angemacht und sich furchtbar einsam gefühlt. Hatte realisiert, dass sie es nie wieder zusammen hören würden.
Danach hatte er sich Fotos angesehen. Keines von ihnen ließ auch nur vermuten, dass die Person die es zeigte inzwischen nicht mehr lebte. Als er jedes Bild mehrmals betrachtet hatte öffnete er Facebook, um sich dort Marks Profil anzusehen.

Die 107 Benachrichtigungen oben links in der Ecke ignorierte er.
Eine Stunde lang las er sich die Pinnwand durch, auch dort verriet nichts, dass der Besitzer dieses Profil inzwischen tot war. Fast nichts, einige Leute, viele davon kannte er nicht, hatten „R.I.P“ und „wir werden dich vermissen“ an die Pinnwand gepostet.
Jetzt erst sah er sich die Benachrichtigungen an und war überwältigt von der Anteilnahme. Davon, dass andere die Mark nah gestanden hatten es ebenfalls nicht fassen konnten, es als ungerecht empfanden. Er las sich jede einzelne Statusmeldung durch, einschließlich der Kommentare, die er finden konnte. Viele Leute die etwas Kommentiert hatten, hatten Mark nur flüchtig, wenn überhaupt gekannt. Aber einige waren ebenfalls gut mit Mark befreundet gewesen, machten ähnliches durch wie er.

Diesen Personen versuchte er Trost zu spenden, auch wenn es eigentlich keinen Trost gab. Gleichzeitig half ihm das Wissen, dass er mit seiner Trauer nicht allein war.
Dennoch konnte er an nichts anderes denken, wusste nicht wie er die nächsten Tage und Wochen überstehen sollte, wie er jemals wieder Fußball spielen sollte ohne an Mark zu denken. Wie er wieder in die Schule gehen sollte ohne dort von allen angestarrt zu werden wie eine Berühmtheit. Wie er es schaffen sollte Mark loszulassen, wie ihm alle rieten, obwohl er nie die Möglichkeit hatte sich zu verabschieden.


Erst Monate später verstand er, dass er nicht in Trauer versinken durfte und nicht in der Vergangenheit leben sollte. Es war okay, wenn er sein Leben weiterlebte, solange er Mark nicht vergas. Zu diesem Zeitpunkt schwor er sich später einen Mercedes Benz zu fahren, um Marks Traum an seiner Stelle zu verwirklichen.

Freitag, 6. Januar 2012

bleared

kaum zu glauben, wie scheiße es mir vor einem halben jahr ging.
die leute,
situationen,
dinge, die mich runterzogen
scheinen so weit weg. merkwürdig unwirklich.

du nicht.

du warst während dieser zeit das einzig wirklich positive.
mein felsen,
mein anker,
mein licht, 
meine rettung.
& ich bin dir immernoch so unglaublich dankbar. ♥

Montag, 26. Dezember 2011

your very own lullaby

ich habe angefangen zu weinen, als ich das erste mal den text gelesen habe, während das lied lief: 

"I know the feeling
of finding yourself stuck out on the ledge
and there ain't no healing
from cutting yourself with the jagged edge
I'm telling you that 
it's never that bad
take it from someone who's been where you're at
laid out on the floor
and you're not sure
if you can take it any more

So just give it one more try to a lullaby
and turn this up on the radio
if you can hear me now, I'm reaching out
to let you know that you're not allone 
and if you can't tell I'm scared as hell
'cause I can't get you on the telephone 
so just close your eyes
well honey here comes a lullaby
your very own lullaby

Please let me take you 
out of the darkness and into the light
'cause i have faith in you
you're gonna make it through another night
stop thinking about the easy way out 
there's no need to go and blow the candle out 
because you're not done
you're far too young and the best is yet to come. ..."

Nickelback- Lullaby

Samstag, 10. Dezember 2011

Feigheit.

Wenn du dich umbringst ist das ziemlich Egoistisch.
Natürlich, für dich mag es als Ausweg erscheinen, es interessiert sich ja eh Niemand für dich. Für Niemanden wird sich etwas ändern, wenn du weg bist.
Denkst du das wirklich?
Was ist mit den Menschen die dich mögen? Vieleicht sind es nicht viele, aber es gibt sie.
Sie werden darunter leiden, aber vermutlich lernen sie damit zurecht zu kommen.

Der Zugführer, den du eventuell als "Mordwaffe" benutzt, wird es nicht so leicht haben. Er kann nichts dafür, dass er dich überfahren hat, und doch hat er dich umgebracht.
Falls du dich selbst umbringst, auf welche Weise auch immer, wird dich früher oder später jemand finden. Diese Person wird ebenfalls stärker leiden.
Das Leben anderer Menschen wird von deinem Egoismus beeinflusst. Vielleicht erleiden sie ein Trauma, müssen ihren Beruf wechseln. Also denk verdammt nochmal drüber nach, ob es sein muss. Nur weil es dir schlecht geht, musst du andere nicht mit reinziehen. Selbstmord ist feige, du läufst vor deinen Problemen davon, statt sie zu lösen. Egal wie riesig sie auch sein mögen, du könntest sie überwinden. Es würde Kraft kosten und wäre ein langer Prozess. Deshalb fällt es so viel leichter sich für Suizid zu entscheiden, es ist weniger anstrengend.

Samstag, 3. Dezember 2011



I'm lost in love.
I've lost love

Samstag, 19. November 2011

bleib(t) da, bitte

erinnerungen verblassen,
wie kreide die vom regen fortgespült wird
werden von neuen übermalt, 
wie manche graffitis.

die fotos sind verschwunden, 
von der festplatte
sie hat sich geweigert 
die paar, wertlosen, bilder für mich zu verwahren.

bleibt nur das warten auf den nächsten sommer, 
das festklammern an letzte fetzen, 
ich will nicht vergessen,
vergessen ist wie sterben. 
erinnerungen die einmal weg sind kommen nicht wieder. 
so wie menschen.

selbstgeschrieben
___________________________________________________

zurück in der leere

Mittwoch, 26. Oktober 2011

someday

Wenn du irgendwann "berühmt" bist, werde ich auf deine Konzerte gehen.
& du wirst irgendwann Konzerte spielen, das weiß ich.
Wenn du es nicht schaffst, dann keiner.
Wenn es so weit ist
bin ich da.

Montag, 24. Oktober 2011

ein Kuss

... auf die Stirn: 

"Der Kuss auf die Stirn ist wohl gerade deswegen so besonders, weil es die einzige Körperstelle ist, an der man einen Kuss niemals mit einer sexuellen Motivation verbinden kann und der dennoch eine besondere Intimität und Nähe symbolisiert, weil nur ganz ausgesuchte Personen überhaupt die Stirn küssen würden und dürften.
Also besondere Verbundenheit ohne jeglichen sexuellen Ausdruck oder Anspruch.
Besonders viel Geben, ohne die geringste Erwartung, auch nehmen zu können.
Hingabe."


"Also wenn jemand einem einen Kuss auf die Stirn, gibt, dann steht er in diesem Moment physisch über ihm. Dies wird denke ich durch den Kuss verdeutlicht und gibt dem Geküssten ein Gefühl von Geborgenheit ("Ich kann dich beschützen")."


[mir war etwas langweilig :D außerdem fand ich die erste "erklärung" so schön :)]



Donnerstag, 20. Oktober 2011

asperation.

asperation  leads eighter to inspiration or to desperation.
[Sehnsucht führt entweder zu Inspiration oder zu Verzweiflung.]

I just feel empty.
 Because to feel asperation you need to miss something/someone, which/who is not there. 
So he/she/it leaves a gap in your life and also in your heart.
If there's a gap - there's emptiness.
aspiration. 

-circles never end-

Dienstag, 4. Oktober 2011

"Bruder"

Ich hatte dich eigentlich schon vergessen, manchmal habe ich an dich gedacht, aber ohne dich zu vermissen.
Dann hieß es, dass du wieder als Betreuer mitfahren würdest. Ich habe mich gefreut, aber wirklich wichtig war es mir nicht. Weil ich vergessen hatte, wie viel du mir bedeutest, wie du auf mich wirkst, wie du mich ansiehst, wie du dich bewegst. Sobald ich dich dann im "Ferienlager" wiedersah waren die Erinnerungen, diese Vertrautheit, sofort wieder da. Obwohl ich eigentlich nur sehr wenig über Dich weiß, du mir nahezu fremd bist. Trotzdem, oder vielleicht auch grade deswegen, vertraue ich dir. Blind. Ohne zu hinterfragen, ob es so "richtig" ist. Es ist etwas in deiner Art wie du dich bewegst, etwas unkoordiniert auf den ersten Blick. Wie du redest, nicht besonders viel, du musst nicht die ganze Zeit im Mittelpunkt stehen, aber trotzdem bist du selbstsicher. Wie du mich ansiehst, meistens schweigend, lange, musternd, auf Einzelheiten bedacht, aber nicht unangenehm.
Irgendwie schaffst du es somit, den "Panzer", den ich über die Jahre um mich herum aufgebaut habe zu umgehen. In mein Inneres zu gelangen, aber ohne Schaden anzurichten.
Ich glaube du weißt nicht, dass du mir so wichtig bist. Wo ich dich doch nur 2 Wochen im Jahr sehe, & das nichtmal jedes Jahr. Aber dieses Gefühl der Vertrautheit bleibt, auch nach 2 Jahren.
Ich glaube es wird immer bleiben.
Durch einige kleine Momente hast du es geschafft dir einen Platz in meinem Herz & in meinem Kopf zu sichern. Für immer, schätze ich, denn ich will dich & das, was du für mich getan hast, nicht vergessen.

Montag, 3. Oktober 2011

Ich bin wieder im Ferienlager.
Ich liege auf dem Boden, die Köpfe von m & m² liegen auf meinem Bauch. Die Sonne scheint auf uns herab.
Rechts von mir steht P & spielt Gitarre, irgendwas improvisiertes, dazu singt er. Plötzlich sagt er "& dann geben wir die Gitarre an G(mich) weiter." Ich schreie, nicht wirklich ernst gemeint "neeeeeiiiin". Er geht um mich & die andern beiden herum, & gibt mir die Gitarre. Dabei lässt er den Körper auf die Köpfe von m & m² fallen; "oh... das tut mir, Leid." Jetzt hält er die Gitarre am Rand fest, sodass ich spielen kann. Ich zupfe an ein paar Saiten, im liegen ist es etwas schwierig was "richtiges" zu spielen, dementsprechen klingt es dann auch. "Wie hast du das gemacht, das klang gut", kommt da auch schon von P.
Ich kann mir nicht wirklich vorstellen, dass er das ernst meint, schließlich waren es nur ein paar wahllose Saiten. Grade als ich mich ihm zuwenden will um ihn zu fragen, öffnet meine Mutter meine Tür. Ich wache auf, was für ein merkwürdiger Traum.

Montag, 26. September 2011

Klone.

Warum kann man von Menschen, die man liebt keine "Miniatur-Klone" erschaffen?
Dann könnte man diese Miniaturen immer mit sich umher tragen, wäre nie alleine. Die geliebten Personen wären immer dabei.
Man könnte mit ihnen lachen, oder auch weinen. Wenn man sich einsam fühlt, könnte man sie einfach hervor holen & hätte etwas Gesellschaft.

Ich mag diese Vorstellung irgendwie, klar hätte das ganze Nachteile (wenn es überhaupt möglich wäre). Aber es gibt einfach einige Menschen, die mir unbeschreiblich wichtig sind, aber viel zu weit weg wohnen & die ich deshalb viel zu selten sehe.
Mir würden solche "Klone" helfen, natürlich könnten sie niemals die Originale ersetzen, aber wenn die Sehnsucht zu stark werden würde, oder die Trauer zu groß wären sie ganz "nützlich", glaube ich. Einfach als Ablenkung, oder um sich anzuvertrauen.
                                                                                                                                     -selbstgeschrieben

Sonntag, 25. September 2011

rauch

ihre hände zittern, als sie nach der zigarettenschachel kramt. sie muss irgendwo in ihrer tasche sein.
begraben unter handy, ipod, portemonaie, kaugummi, labello & einer flasche wasser, irgendwo dazwischen. nach einer gefühlten ewigkeit schließen sich ihre hände um die schachtel, endlich.
sie öffnet die schachtel, nimmt eine zigarrete heraus.
ein paar mal dreht sie sie in ihren fingern, bevor sie das feuerzeug aus ihrer hosentasche kramt & sie anzündet.
sie spürt, wie der rauch durch ihren mund strömt, die luftröhre hinab, in ihre lunge. Er füllt sie, kratzt angenehm, sie stellt sich vor wie die rauchschwaden in ihrer lunge umherwabern, wie in einem luftballon.
sie atmet aus, schwaut dem rauch nach, wünsch auch einfach davon schweben zu können, sich aufzulösen. dann zieht sie erneut. rauchen beruhigt, gibt ihr zeit nachzudenken, verleiht ihren händen eine beschäftigung & füllt diese verdammte innere leere.
eigentlich wollte sie nie damit anfangen. rauchen ist ungesund, & teuer. zu teuer, ständig ist sie pleite deswegen, aber es hilft.
& hilfe ist das was sie braucht.
jetzt wo niemand mehr da ist um sie in den arm zu nehmen, oder einfach nur neben ihr bleibt, wenn sich mal wieder zu viele tränen angesammelt haben um sie aufzuhalten.
wenn alles zu viel wird grift sie nicht wie andere zur klinge, sondern zur zigarette & danach zum stift.
zur zigarette um das aufgestaute zu ordnen, & zum stift um es sich von der seele zu schreiben.
der rauch ist ihr vertrauter geworden, ihr bester freund.
                                                                                                                                           -selbstgeschrieben

Samstag, 24. September 2011

warum?

plötzlich stand er vor ihr. mitten in der stadt, dort wo ein paar sekunden zuvor noch fremde, unbedeutende menschen gewesen waren. als er sie sah, schlich sich das übliche monster-grinsen auf sein gesicht. sie freute sich ihn mal wieder zu sehen, auch wenn sie längst nicht mehr in ihn verliebt war.
aber warum fing ihr herz an zu rasen, als sie ihn sah?
warum fing sie an zu zittern?
warum konnte sie nicht anders, als sein grinsen zu erwidern?

Samstag, 17. September 2011

finally alright

Finally the scars on my arm fade, so do the memories in my head. Everything is going to be alright. 

Donnerstag, 15. September 2011

P.


Er hat etwas längere, braune, glatte Haare. Einige davon fallen ihm immer ins Gesicht, scheint ihn aber nicht zu stören.
Früher hatte er keinen Bart. Früher, wie sich das anhört. Fast so wie "vor einer Ewigkeit", dabei waren es nur 2 Jahre, in denen ich ihn nicht gesehen habe. In denen er sich kaum verändert hat. Inzwischen hat er einen drei-Tage-Bart. Vermutlich, weil er zu faul ist sich zu rasieren.
Aber er hat immer noch dieselben Augen, natürlich. Augen ändern sich nicht einfach so. Wunderschöne, grüne Augen. Umgeben von langen, fast schon mädchenhaften Wimpern. Augen, die mich im Gespräch immer festhalten. In mich hinein zu sehen scheinen. Augen, mit denen er so oft total verwirrt & planlos umher sieht.
Seine Lippen. Dünn, gleichmäßig, sanft geschwungen. Sein Mund ist eher breit, nicht wie bei einem Frosch, aber etwas gestreckt.
& dann ist da seine Nase. Meine Mutter findet sie groß. "P. mit der großen Nase", das hat sie bei jeder Gelegenheit gesagt. Ich finde sie eher unauffällig. Sie sieht ziemlich normal aus, grade, ohne „Höcker“, nicht besonders breit. Eigentlich eine ideale Nase, auch wenn sie etwas groß ist.
Er ist auch immer noch genauso dünn, nirgendwo ist fett, nirgendwo sind Muskel zu sehen. Er muss trotzdem ein wenig zugenommen haben, man sieht nicht mehr wie die Rippen ins Brustbein übergehen. Zum Glück, das sah damals wirklich etwas beängstigend aus.
Seine viel zu großen Hosen trägt er ziemlich tief. Dazu dann entweder eins seiner merkwürdigen T-Shirts, die sind meistens rot, oder schwarz, mit irgendwelchen „Sprüchen“ drauf. Meistens hat er aber noch eine Jacke bzw. einen Kapuzenpulli in blau, grün oder schwarz über.
Wenn der den grünen Pulli anhat fallen seine Augen noch mehr auf.
Er hat immer noch dasselbe Paar Schuhe, die sind ziemlich hässlich finde ich. Haben eine etwas merkwürdige Form. Sie sind bemalt, keine Ahnung von wem, auf der Lasche des rechten steht „hässlich“, sonst nur färbige Muster. 

 [Der Text geht eigentlich noch weiter, aber den Rest schriebe ich hier nicht hin, wegen erkannt werden & so]

-selbstgeschrieben-